Terroranschlag
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Entführung von TWA-Flug 847

Beirut, Libanon| 14. Juin 1985

Am 14. Juni 1985 entführten Hezbollah-nahe Terroristen den TWA-Flug 847, der sich auf dem Weg von Athen/Griechenland nach Rom/Italien befand. Die Terroristen leiteten den Flug zunächst nach Beirut/Libanon um, wo einige Passagiere im Tausch gegen Treibstoff freigelassen wurden. Dann flog die Maschine weiter nach Algier/Algerien. Dort wurden weitere Passagiere freigelassen, bevor das Flugzeug wieder nach Beirut zurückkehrte.

In Beirut identifizierten die Terroristen den US-Marinetaucher Robert Stethem. Die Terroristen misshandelten und erschossen Stethem und warfen anschließend seine Leiche auf das Rollfeld. In Beirut kamen zusätzlich zwölf bewaffnete Männer an Bord, bevor die Maschine nach Algier zurückkehrte, wo weitere 65 Passagiere freigelassen wurden.

Schließlich kehrte die Maschine erneut nach Beirut zurück und blieb dort bis zum 30. Juni, als die verbleibenden Passagiere auf dem Landweg nach Syrien gebracht wurden. In Syrien bestiegen sie ein Flugzeug der US-Luftwaffe und wurden in die Bundesrepublik Deutschland ausgeflogen. Zu den Terroristen, die für diesen Anschlag verantwortlich sind, gehören Ali Atwa, Hasan Izz-al-Din, Mohammed Ali Hamadei und einige andere.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Festnahme der Täter dieses Anschlags führen, stellt das Programm eine Belohnung von bis zu fünf Millionen US-Dollar in Aussicht.