Terroranschlag
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Entführungen und Morde im Libanon führen

1985 bis 1989

Im Rahmen der Geisel-Krise im Libanon, die über ein Jahrzehnt hinweg von Hezbollah-nahen Terroristen verursacht wurde, fanden zahlreiche Entführungen und Morde statt. Die Geisel-Krise dauerte von 1982 bis 1992.

Am 16. März 1984 entführten Terroristen William Buckley, den Leiter des CIA-Büros in Beirut. Buckley wurde verhört, gefoltert und bis zu seinem geschätzten Todestag ungefähr 15 Monate lang gefangen gehalten.

Am 3. Dezember 1984 meldete die Amerikanische Universität in Beirut den Bibliothekar Peter Kilburn als vermisst. Sechzehn Monate später wurden Kilburn und zwei weitere Gefangene erschossen. Ihre Leichen wurden in den Bergen östlich von Beirut zurückgelassen.

Am 17. Februar 1998 entführten Terroristen Oberst William Higgins aus seinem Fahrzeug der UNO-Friedenstruppen. Oberst Higgins wurde als Geisel vor seinem gewaltsamen Tod verhört und gefoltert. Über seinen genauen Todestag ist nichts bekannt.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Festnahme der Täter dieser Anschläge führen, stellt das Programm eine Belohnung von bis zu fünf Millionen US-Dollar in Aussicht.

Opfer

Foto von William Buckley
William Buckley ermordet 1985
Foto von Peter Kilburn
Peter Kilburn ermordet 1986
Foto von William Higgins
William Higgins ermordet 1989