Terroranschlag
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Bombenanschläge auf US-Botschaften in Kenia and Tansania

Kenia und Tansania | 7 August 1998

Am 7. August 1998 hatten Mitglieder der terroristischen Gruppe al-Qa’ida gleichzeitig die US-Botschaften in Nairobi, Kenia, und Dar es Salaam, Tansania, bombardiert. Das RFJ-Programm stellt eine Belohnung in Höhe von bis zu 5 Millionen USD für Informationen in Aussicht für jeden, der den für diesen Anschlag Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.

In Nairobi hatten Terroristen, die einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen fuhren, eine gewaltige Bombe in der Nähe des Parkhauses der amerikanischen Botschaft detoniert, wobei 213 Personen ums Leben kamen, darunter 44 Botschaftsangehörige (12 Amerikaner und 32 Ausländer), und über 5.000 andere verletzt wurden, einschließlich des US-Botschafters Prudence Bushnell.

In Dar es Salaam versuchten Terroristen mit einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen das Tor der Botschaft einzuschlagen, begannen auf das Gebäude zu schießen und detonierten danach den Sprengstoff. Bei der entstandenen Explosion wurden 11 Menschen getötet und 85 verletzt.

Die Bombenanschläge verursachten großen Schaden am Botschaftsgebäude und zerstörten nahegelegene Büros und Geschäfte.

 

Die folgenden Personen wurden im US-Bundesgericht in Verbindung mit diesen Anschlägen vor Gericht gestellt und verurteilt:   
  • Mamdouh Mahmud Salim, ein Mitbegründer der al-Qa’ida, wurde im September 1998 in Deutschland verhaftet und ausgeliefert. Er verbußt derzeit eine lebenslange Haftstrafe im Bundesgefängnis für seine Verbindung in den Bombenanschlägen.
  • Im Oktober 2001 wurden al-Qa’ida-Mitglieder Wadih El-Hage, Khalfan Khamis Mohamed, Mohamed Rashed Daoud Al-Owhali und Mohamed Sadeek Odeh für das Planen und Ausführen der Botschaftsanschläge für schuldig erklärt und auf lebenslange Haft verurteilt.
  • Im Januar 2011 wurde al-Qa’idas Mitglied Ahmed Khalfan Ghailani für schuldig erklärt und im US-Gericht für seine Rolle im Bombenanschlag auf lebenslange Haft verurteilt.  
  • Im September 2014 bekannte sich Adel Abdel Bari, ein enger Verbündeter des al-Qa’ida-Führers Zawahiri, einer Verschwörung, amerikanische  Staatsbürger zu töten, schuldig und erhielt einen Strafe von 25-Jahren im Bundesgefängnis.
  • Im Mai 2015 wurde Khaled al-Fawwaz, der Stellvertreter von Usama bin Laden, für seine Verbindung zu den Anschlägen auf lebenslange Strafe im Bundesgefängnis verurteilt.
Die folgenden verdächtigen Schlüsselpersonen wurden wegen den Bombenanschlägen von einer US-Grandjury verurteilt:  

Ayman al-Zawahiri, der gegenwärtige Anführer von al-Qa’ida

Sayf al-Adl, wichtige al-Qai’da Führungskraft

Abdullah Ahmed Abdullah, wichtige al-Qai’da Führungskraft

Usama bin Laden, früherer Anführer der al-Qa’ida (verstorben)

Mohammed Atef, früherer militärischer Anführer der al-Qa’ida (verstorben)

Anas al-Libi, frühere wichtige Führungskraft der al-Qa’ida (verstorben)

Das RFJ-Programm stellt eine Belohnung in Höhe von bis zu 10 Millionen USD für Informationen in Aussicht, die zu dem Aufenthaltsort, der Verhaftung bzw. Verurteilung von Sayf al-Adl und Abdullah Ahmed Abdullah führen und eine Belohnung in Höhe von bis zu 25 Millionen USD für Informationen über Ayman al-Zawahiri.
Belohnungsangebote in Zusammenhang mit den Bombenanschlägen auf US-Botschaften

Ayman Zawahiri

Abdullah Ahmed Abdullah

Sayf al-Adl

Zusätzliche Fotos

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Foto von US-Botschaft
Foto von US-Botschaft
Foto von US-Botschaft
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