Terroranschlag
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Überfall auf Touristen

Bwindi Park, Uganda| 1. März 1999

Am 1. März 1999 griff eine Truppe von 100 Interahamwe-Soldaten im Bwindi-Impenetrable-Nationalpark in Uganda unbewaffnete Touristen und deren Führer an. Bei der Interahamwe handelt es sich um eine paramilitärische Organisation, die von einer Gruppe junger Hutu-Männer gegründet wurde, die 1994 in Ruanda den Völkermord an den Tutsi verübten.

Bei dem Überfall im Bwindi-Park wurden mehrere Touristengruppen angegriffen, entführt und gezwungen, in Richtung der Demokratischen Republik Kongo zu marschieren. Ein Ugander namens Paul Ross Wagaba wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Acht der Opfer, darunter auch die Amerikaner Susan Miller und Robert Haubner, wurden totgeschlagen.

Im Zuge des Überfalls wurden viele Gegenstände aus dem Besitz der Touristen gestohlen, darunter ein amerikanischer Reisepass, ein amerikanischer Führerschein, eine Citizen-Damentaucheruhr und ein Toshiba-Laptopcomputer des Typs Portogo.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Festnahme der Täter dieses Anschlags führen, stellt das Programm eine Belohnung von bis zu fünf Millionen US-Dollar in Aussicht.